2020 änderte sich das Leben mit einem Schlag, Hunger wurde zum vordergründigen Thema.
Strategieänderung
Was für den Schulbau bereit stand, mussten wir für die Ernährung der Bevölkerung umwidmen
35.000€
Mit den Ressourcen zum Schulbau und freiwilligen Spenden konnten wir die größte Not maßgeblich lindern.
Hunger in Pamplona Alta
Die Coronazeit traf Peru und unser Projekt mit voller Wucht. Die Eltern sind in der Regel Tagelöhner, d. h. sie verdienen heute, was sie morgen zum Leben brauchen. Die Lockdowns verunmöglichten jeden Verdienst, viele der Familien hatten kein Einkommen und bis zu zwei Wochen keinerlei Nahrungsmittel.
Hilfe in der größten Not
Von Mai 2020 bis in den Sommer 2021 versuchten wir die größte Not der Familien mit den finanziellen Mitteln, die eigentlich für den Schulbau Muruhuay geplant waren, soweit wie möglich zu lindern. Die Dankbarkeit drückten sie auf den Plakaten, die in den Bildern zu sehen sind, berührend aus: „Vielen Dank Construyendo Comunidad für die Hilfe in unserer Küche Licht der Hoffnung."
Bildungsreise und Besuch vor Ort
Die meisten Familien hatten nur eine Tagesration Essen, während wenige durch Verwandte zusätzlich unterstützt wurden. Jedoch hatten manche Familien bis zu zwei Wochen keinerlei Nahrung.